Streik der Straßenreinigung
Zum Faschingsende: Stadtreinigung kündigt Streiks an
Stand 20.02.23 - 10:48 Uhr
Am Faschingsdienstag und Aschermittwoch wird es zu einem Warnstreik der Münchner Straßenreinigung kommen. Mehr dazu hier.
©shutterstock
Münchner Straßenreinigung streikt zu Fasching
München (dpa/lby) – Die Gewerkschaft Verdi hat die Münchner Straßenreinigung ausgerechnet am Faschingsdienstag und Aschermittwoch zu einem Warnstreik aufgerufen.
- Anzeige -«Mit dem Streik zum Faschingshöhepunkt wird sichtbar werden, was es bedeuten würde, wenn es die Straßenreinigung der Stadt München nicht gäbe», teilte die Gewerkschaft am Sonntag mit. Der Faschingsdienstag gilt mit dem «Tanz der Marktweiber» auf dem Viktualienmarkt als Münchner Höhepunkt der Faschingssaison.
Stadtreinigung macht Druck auf Arbeitgeberseite
Am Aschermittwoch werden nach Angaben von Heinrich Birner, Geschäftsführer von Verdi München, rund 150 Streikende zu einer Kundgebung auf dem Marienplatz erwartet. Mit den Aktionen will die Gewerkschaft in den anstehenden Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst Druck auf die Arbeitgeberseite machen.
Die Arbeit der Straßenreiniger werde «im Alltag kaum wahrgenommen», hieß es in der Verdi-Mitteilung. «Von den Balkonen wurde noch nicht für sie geklatscht. Dabei sorgen sie für die Stadthygiene und verhindern damit Ungezieferplagen» – und das teilweise bei einem Arbeitsbeginn um 4 Uhr morgens. «Wenn dann die Stadt erwacht, ist meist schon der Unrat des Vortages und der Nacht beseitigt.» Nach dem Fasching in diesem Jahr soll das nun allerdings anders sein.
Bleib immer bestens informiert!
Mit unserem kostenlosen 95.5 Charivari-Newsletter verpasst du keine Highlights mehr. Von Top-Konzerten über exklusive Gewinnspiele bis hin zu Einblicken in Larissa Lannert live - wir liefern dir wöchentlich alles Wichtige direkt in dein Postfach.
Mehr Beiträge und Themen
Trotz Insolvenz gibt es für 1860-Fans Hoffnung: Der Spielbetrieb läuft weiter - und auch das Löwen-Wappen ist zurück.
Neue Regeln im September 2026: Das ändert sich bei Steuer, Bahn, Warntag und Einkaufen.
Der Münchner Wohnungsmarkt ist für viele der Endgegner. Grund genug, endlich groß darauf aufmerksam zu machen, dachte sich unser Moderator Thommy Berglmeir.
Wende im Münchner Univiertel: Kioskbetreiber ziehen ihre Klagen zurück. Ab dem 4. September 2026 gilt ab 22 Uhr wieder ein striktes Bierverkaufsverbot.
Dekolleté-Eklat auf dem Oktoberfest: Auf Druck der Stadt München mussten die traditionellen Pappmaché-Figuren am Teufelsrad züchtig übermalt werden - aus Sorge vor einem Wiesn-Verbot
Waymo plant fahrerlose Taxis in München: Erste Testfahrten starten bald, der öffentliche Robotaxi-Dienst soll Ende 2027 folgen.
Freibier in der Bräurosl: Das Festzelt sorgt auf der Wiesn 2026 für das gewisse Extra.
Mondfinsternis über Bayern: Warum sich frühes Aufstehen diesmal lohnt
Im Tierpark Hellabrunn leben jetzt Kirk-Dikdiks. Die Mini-Antilopen sind am Isar-Eingang zu sehen.
Italien plant 75 Euro Strafe für Fußgänger mit Smartphone auf der Straße. Noch ist die Regel nicht beschlossen.
DESK
Neue Wirte, neue Fahrgeschäfte, neue Ideen: Auf der Wiesn 2026 tut sich einiges. Beim Presserundgang der Stadt München wurde schon vor dem Start klar: Dieses Jahr gibt’s auf dem Oktoberfest viel Vertrautes - aber auch einige spannende Neuerungen.
Heute wird es in Bayern laut: Anlass ist der bundesweite Warntag.
Pendlerinnen und Pendler in München müssen sich in der zweiten Septemberwoche auf deutliche Einschränkungen im S-Bahn-Verkehr einstellen
Im Landkreis Augsburg startet ein Test: Essen und Medikamente kommen bald per Drohne.
Ein Mittelamerikanischer Tapir ist neu in Hellabrunn. Der seltene Bewohner lebt jetzt im Nashornhaus und wird dort aktuell an seine neue Umgebung gewöhnt.
Explosion in Augsburg: Zwei Verletzte, Bahnhof zeitweise gesperrt, Züge fahren inzwischen wieder.






