Dumbphone
Keine Kamera, keine Apps – Gen-Z greift zurück aufs Dumbphone
Stand 18.04.24 - 11:12 Uhr
Morgens die Snooze-Taste drücken, mit Spotify im Ohr zur Arbeit fahren, abends die Nachrichten checken - mit dem sogenannten "Dumbphone" geht das alles nicht. Aber immer mehr greifen wieder aufs alte Handy zurück.
©shutterstock
Was kann ein Dumbphone?
Sogenannte Dumbphones sind alte Handys (wörtlich übersetzt heißt es: dumme Mobiltelefone), die so gut wie nichts können. Sie haben keine Internetverbindung, meistens keine Kamera oder nur eine Kamera mit sehr schlechter Qualität und du kannst damit nur telefonieren und SMS verschicken.
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Der Deutsche Podcast- und Fernsehmoderator Tommi Schmitt (Podcast „Gemischtes Hack“) hat erst kürzlich erzählt, dass er sich wieder ein altes Handy gekauft hat, weil er von seinem Smartphone einfach zu sehr abgelenkt wurde. Er saß in einem Café und wollte einfach nur lesen, aber er kam nicht dazu, weil er ständig von seinem Smartphone unterbrochen wurde. Daraufhin kaufte er sich für 20 Euro ein Handy, mit dem er nur telefonieren und SMS verschicken kann.
Vor allem die Generation Z greift jetzt vermehrt auf ein altes Handy zurück, weil sie selbst merken, wie abhängig sie eigentlich von ihrem Smartphone sind. Der Trend geht u.a. auf den US-amerikanischen Vertreiber Dumbwireless zurück, die den Umsatz mit Dumbphones im letzten Jahr verdoppelt haben. Mitgründerin Daisy Krigbaum hat berichtet, dass sie nachts stundenlang Videos auf YouTube geschaut hat, statt zu schlafen. Und damit ist sie wohl nicht die einzige.
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