Zugunglück in Oberbayern
Zugunglück in Garmisch-Partenkirchen: Ermittler untersuchen weiter den Unglücksort
Stand 08.06.22 - 14:09 Uhr
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Ein Regionalzug von Garmisch-Partenkirchen nach München war am Freitag kurz nach der Abfahrt entgleist. Dabei starben vier Frauen und ein 13-Jähriger aus der Region, rund 40 Menschen wurden verletzt.
Arbeiter bereiten die Bundesstraße B2 neben der Zugunglücksstelle wieder für den Verkehr vor.
Wann wird die Strecke wieder freigegeben?
Nach dem Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen sind Ermittler der Soko «Zug» weiter an der Unfallstelle mit Untersuchungen beschäftigt.
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Die Lok und ein Waggon standen am Mittwochmorgen noch immer auf dem Gleis, wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd mitteilte.
Diese Zugteile blieben aufgrund weiterhin laufender Ermittlungsarbeiten bis auf Weiteres vor Ort, hatte ein Bahnsprecher am Vortag erläutert. Wann sie abtransportiert werden, war offen. Die Fahrgestelle der geborgenen Waggons wurden inzwischen sichergestellt.
Strecke bleibt weiter gesperrt
Die seit Freitag im Bereich der Unfallstelle gesperrte Bundesstraße 2 mit dem Tunnel Farchant könnte unter Umständen im Laufe des Mittwochs wieder freigegeben werden. Zuvor müssen die Höhenkontrolle und die für die Bergung beseitigten Leitplanken wieder instand gesetzt werden.
Die Zugstrecke selbst wird noch länger gesperrt bleiben. Dem Vernehmen nach könnte sie möglicherweise erst nach dem G7-Gipfel Ende Juni wieder freigegeben werden. Die Instandsetzung werde voraussichtlich einige Wochen in Anspruch nehmen. Ersatzbusse sind im Einsatz. Die Bahn riet von nicht zwingend erforderlichen Zugfahrten im Bereich Garmisch-Partenkirchen – Murnau ab.
Mit Material der dpa
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