Krankenkassenbeiträge in Deutschland
Krankenkassenbeitrag steigt in 2023: Das solltest du darüber wissen
Stand 29.06.22 - 15:40 Uhr
0
2023 werden wir alle etwas mehr Geld für die gesetzliche Krankenversicherung zahlen müssen - das liegt vor daran, dass während der Coronapandemie zu wenig Geld in die Kassen kam.
©shutterstock
Zusatzbetrag soll bei 0,3 Prozent liegen
Ab 2023 soll es einen Zusatzbeitrag für die gesetzlichen Krankenkassen geben. Die Inflation belastet auch die Krankenkassen und der Staat will nicht alles aus den Steuergeldern zahlen.
- Anzeige -
Der Beitrag soll um 0,3 Prozent steigen. Das soll dann insgesamt fast fünf Milliarden Euro einbringen. Offiziell wird der Zusatzbeitrag dann im Herbst festgelegt. Die konkrete Höhe legt jede Krankenversicherung dann individuell fest, aber es soll sich im Bereich der 0,3 Prozent bewegen.
Lauterbach gibt Schuld an Vorgänger Spahn
Der Beitrag wird aufgrund eines Defizits von 17 Milliarden Euro erhöht. Es muss also noch an andere Reserven rangegangen werden.
"Wir sind wirklich in einer schwierigen Situation», so Lauterbach. «Bei den Kassen sind noch etwa 4 Milliarden Reserven, die wir heranziehen können und werden."
Lauterbach wirft außerdem seinem Vorgänger Jens Spahn vor, dass er dieses Defizit hauptsächlich von ihm „geerbt“ hat. Das Defizit sei vor allem während der Coronapandemie in den letzten zwei Jahren entstanden. Aber auch aufgrund von politischen Entscheidungen, wie Gesetze für mehr Pflegepersonal oder kürzere Wartezeiten beim Arzt, ist das Defizit immer mehr gestiegen. Das soll jetzt wieder ausgeglichen werden.
Bleib immer bestens informiert!
Mit unserem kostenlosen 95.5 Charivari-Newsletter verpasst du keine Highlights mehr. Von Top-Konzerten über exklusive Gewinnspiele bis hin zu Einblicken in Larissa Lannert live - wir liefern dir wöchentlich alles Wichtige direkt in dein Postfach.
Mehr Beiträge und Themen
Wende im Münchner Univiertel: Kioskbetreiber ziehen ihre Klagen zurück. Ab dem 4. September 2026 gilt ab 22 Uhr wieder ein striktes Bierverkaufsverbot.
Dekolleté-Eklat auf dem Oktoberfest: Auf Druck der Stadt München mussten die traditionellen Pappmaché-Figuren am Teufelsrad züchtig übermalt werden - aus Sorge vor einem Wiesn-Verbot
Waymo plant fahrerlose Taxis in München: Erste Testfahrten starten bald, der öffentliche Robotaxi-Dienst soll Ende 2027 folgen.
Freibier in der Bräurosl: Das Festzelt sorgt auf der Wiesn 2026 für das gewisse Extra.
Mondfinsternis über Bayern: Warum sich frühes Aufstehen diesmal lohnt
Im Tierpark Hellabrunn leben jetzt Kirk-Dikdiks. Die Mini-Antilopen sind am Isar-Eingang zu sehen.
Italien plant 75 Euro Strafe für Fußgänger mit Smartphone auf der Straße. Noch ist die Regel nicht beschlossen.
Trinkgeld per Karte sorgt für Kritik: Viele Gäste fühlen sich durch Bezahlterminals unter Druck gesetzt.
Die Wiesn 2026 in München ist einen Monat vor dem Start gut vorbereitet. SWM und MVG sichern Strom, Trinkwasser und die Anreise zur Theresienwiese.
Neue Regeln in Laim: Welche S-Bahnen halten, wo ihr umsteigen müsst und was beim Ticket gilt.
DESK
Pendlerinnen und Pendler in München müssen sich in der zweiten Septemberwoche auf deutliche Einschränkungen im S-Bahn-Verkehr einstellen
Im Landkreis Augsburg startet ein Test: Essen und Medikamente kommen bald per Drohne.
Ein Mittelamerikanischer Tapir ist neu in Hellabrunn. Der seltene Bewohner lebt jetzt im Nashornhaus und wird dort aktuell an seine neue Umgebung gewöhnt.
Explosion in Augsburg: Zwei Verletzte, Bahnhof zeitweise gesperrt, Züge fahren inzwischen wieder.
Trotz Insolvenz gibt es für 1860-Fans Hoffnung: Der Spielbetrieb läuft weiter - und auch das Löwen-Wappen ist zurück.
Neue Regeln im September 2026: Das ändert sich bei Steuer, Bahn, Warntag und Einkaufen.
Der Münchner Wohnungsmarkt ist für viele der Endgegner. Grund genug, endlich groß darauf aufmerksam zu machen, dachte sich unser Moderator Thommy Berglmeir.








