Corona-Pandemie
Schulen sollen im neuen Schuljahr offen bleiben
Stand 11.06.21 - 11:02 Uhr
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Nach dem zu Ende gehenden Ausnahme-Schuljahr sollen die Schulen nicht noch einmal in diesem Ausmaß von Schließungen aufgrund von Corona betroffen sein. Die Pläne des Kultusministeriums im Überblick.
Foto: Christoph Soeder/dpa
Das planen die Kultusminister der Länder
Berlin (dpa) – Monatelange Schulschließungen wie in diesem Jahr soll es im nächsten Schuljahr nicht mehr geben. Die Kultusminister der Länder vereinbarten am Donnerstag bei einer Videoschalte, dass alle Schulen nach den Sommerferien «dauerhaft im Regelbetrieb (…) mit allen Schulfächern und Unterrichtsstunden» besucht werden sollen.
- Anzeige -Wohl keine Impfpflicht für Schüler geplant
Regelbetrieb bedeute, dass Unterricht in der Schule ohne weitere Einschränkungen erteilt und das schulische Leben wieder ermöglicht werde. Auch außerschulische Angebote wie Schulfahrten würden wieder in «vollem Umfang» ermöglicht, heißt es in dem Beschluss weiter. «Wir werden alle für einen dauerhaften Regelbetrieb und die Vermeidung weiterer Schulschließungen kämpfen», hieß es aus Teilnehmerkreisen. Der Schulbetrieb soll dabei nicht daran geknüpft werden, ob Schülerinnen und Schüler geimpft sind oder nicht.
- Anzeige -Auch weiterhin Maskenpflicht und Schnelltests an Schulen
Nicht ausgeschlossen wird allerdings, dass auch im neuen Schuljahr weiterhin Masken getragen werden müssen. Jeder wolle davon so schnell wie möglich weg, sagte ein Teilnehmer der Beratungen. Grundsätzlich müsse aber der Einsatz von Mitteln zur Eindämmung der Pandemie, wie Tests und Masken, weiter in Betracht gezogen werden, da die weitere Entwicklung unklar sei. «Aber auch eine Maskenpflicht ist immer noch absolut vorzugswürdig gegenüber einer neuerlichen Schulschließung.»
Schulschließungen bei hohen Inzidenzen dennoch nicht ganz auszuschließen
Aktuell normalisiert sich der Schulbetrieb angesichts sinkender Corona-Zahlen wieder. Einige Länder lockern bereits auch die Maskenpflicht in den Einrichtungen. Ob es mit dem «dauerhaften Regelbetrieb» im nächsten Schuljahr wirklich klappt, bleibt aber unklar. Das wird auch davon abhängen, ob Corona-Maßnahmen wie Schulschließungen weiter an die Entwicklung der sogenannten Inzidenz – also die Ansteckungszahlen in der Gesamtbevölkerung – gekoppelt werden. Saisonbedingt dürften die Zahlen im Herbst wieder steigen. Sachsen hatte die Kopplung an die Inzidenz für seine Schulen im Frühjahr aufgehoben. Die dann beschlossene Bundes-Notbremse hatte diese Pläne durchkreuzt.
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