Serientäter?
Versuchtes Tötungsdelikt in München: Mann mit Messer von hinten angegriffen
Stand 18.11.24 - 14:25 Uhr
An einer Bushaltestelle liegt ein schwer verletzter Mann auf dem Boden. Er wurde mit einem spitzen Gegenstand angegriffen. Der Tatverdächtige ist der Polizei bereits bekannt.
© Shutterstock
Polizei München sucht Zeugen
In München soll ein 20-Jähriger einen 36-Jährigen von hinten angegriffen und mit Stichen in die Brust schwer verletzt haben. Dem 20-Jährigen werde eine versuchte Tötung vorgeworfen, teilte die Polizei mit.
- Anzeige -Kurz nach Mitternacht ging demnach am Sonntag ein Notruf über einen Mann ein, der blutüberströmt an einer Bushaltestelle in der Nähe der Staudingerstraße liege. Bei Eintreffen der Streife habe dieser von einem unbekannten Mann berichtet, der ihn angegriffen und Bargeld gefordert habe.
20-Jähriger festgenommen
Der 20 Jahre alte Tatverdächtige wurde bei einer Fahndung an einem U-Bahnhof in der Nähe gefunden, wie es hieß. Er hatte demnach ein Messer und etwa 200 Euro Bargeld bei sich. Außerdem habe an einer seiner Hände Blut geklebt. Die Polizei nahm den 20-Jährigen vorläufig fest und stellte die mutmaßliche Tatwaffe und das Geld sicher.
Es stellte sich den Angaben nach heraus, dass gegen den 20-Jährigen bereits wegen zwei Raubdelikten im Stadtteil Bogenhausen ein Haftbefehl vorlag. Ein Richter schickte den Mann in Untersuchungshaft. Der Haftbefehl für seinen Angriff am Sonntag stehe noch aus.
Serientäter in München gefasst?
Im Rahmen der Ermittlungen ergaben sich Hinweise darauf, dass der Festgenommene möglicherweise auch für weitere Raub- und Körperverletzungsdelikte in der Vergangenheit verantwortlich ist. Die Untersuchungen zu diesen Fällen dauern an.
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Staudingerstraße/Quiddestraße Beobachtungen gemacht, die mit dem Vorfall in Zusammenhang stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 11, unter Tel. 089/2910-0 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Bleib immer bestens informiert!
Mit unserem kostenlosen 95.5 Charivari-Newsletter verpasst du keine Highlights mehr. Von Top-Konzerten über exklusive Gewinnspiele bis hin zu Einblicken in Larissa Lannert live - wir liefern dir wöchentlich alles Wichtige direkt in dein Postfach.
Mehr Beiträge und Themen
Der Münchner Wohnungsmarkt ist für viele der Endgegner. Grund genug, endlich groß darauf aufmerksam zu machen, dachte sich unser Moderator Thommy Berglmeir.
Wende im Münchner Univiertel: Kioskbetreiber ziehen ihre Klagen zurück. Ab dem 4. September 2026 gilt ab 22 Uhr wieder ein striktes Bierverkaufsverbot.
Dekolleté-Eklat auf dem Oktoberfest: Auf Druck der Stadt München mussten die traditionellen Pappmaché-Figuren am Teufelsrad züchtig übermalt werden - aus Sorge vor einem Wiesn-Verbot
Waymo plant fahrerlose Taxis in München: Erste Testfahrten starten bald, der öffentliche Robotaxi-Dienst soll Ende 2027 folgen.
Freibier in der Bräurosl: Das Festzelt sorgt auf der Wiesn 2026 für das gewisse Extra.
Mondfinsternis über Bayern: Warum sich frühes Aufstehen diesmal lohnt
Im Tierpark Hellabrunn leben jetzt Kirk-Dikdiks. Die Mini-Antilopen sind am Isar-Eingang zu sehen.
Italien plant 75 Euro Strafe für Fußgänger mit Smartphone auf der Straße. Noch ist die Regel nicht beschlossen.
Trinkgeld per Karte sorgt für Kritik: Viele Gäste fühlen sich durch Bezahlterminals unter Druck gesetzt.
Die Wiesn 2026 in München ist einen Monat vor dem Start gut vorbereitet. SWM und MVG sichern Strom, Trinkwasser und die Anreise zur Theresienwiese.
DESK
Heute wird es in Bayern laut: Anlass ist der bundesweite Warntag.
Pendlerinnen und Pendler in München müssen sich in der zweiten Septemberwoche auf deutliche Einschränkungen im S-Bahn-Verkehr einstellen
Im Landkreis Augsburg startet ein Test: Essen und Medikamente kommen bald per Drohne.
Ein Mittelamerikanischer Tapir ist neu in Hellabrunn. Der seltene Bewohner lebt jetzt im Nashornhaus und wird dort aktuell an seine neue Umgebung gewöhnt.
Explosion in Augsburg: Zwei Verletzte, Bahnhof zeitweise gesperrt, Züge fahren inzwischen wieder.
Trotz Insolvenz gibt es für 1860-Fans Hoffnung: Der Spielbetrieb läuft weiter - und auch das Löwen-Wappen ist zurück.
Neue Regeln im September 2026: Das ändert sich bei Steuer, Bahn, Warntag und Einkaufen.








