Neue Bewohner im Tierpark
Es wird wieder gewuselt: Tierpark Hellabrunn hat neue Erdmännchen
Stand 20.06.22 - 13:04 Uhr
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Es wird wieder gewuselt, gegraben und aufmerksam Ausschau gehalten in Hellabrunns Erdmännchen-Anlage. Die Tierparkgäste können ab sofort wieder vier Erdmännchen auf ihrer Außen- und Innenanlage gleich neben den Giraffen, in der Geozone Afrika, bewundern.
©Tierpark Hellabrunn
Neue Tierparkbewohner in Hellabrunn aus Zürich
Ein weibliches und drei männliche Tiere, die vor kurzem aus Zürich im Münchner Tierpark angekommen sind, nehmen jetzt ihr frisch-renoviertes, sandiges Refugium neugierig in Beschlag.
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Kurzer Rückblick: Die Betroffenheit war groß, als Hellabrunn Ende September letzten Jahres den plötzlichen Tod aller vier Erdmännchen durch das unvorhersehbare Absacken des Höhlenbaus verkünden musste. Die Tiere waren über Nacht vom Einsturz des instabil gewordenen Tunnelsystems überrascht worden und konnten am Morgen darauf nur noch leblos von ihren Pflegern geborgen werden.
Infolgedessen wurde die Erdmännchen-Anlage in der Nähe des Isar-Eingangs in den letzten Monaten hinsichtlich Bodengestaltung und Einsturzsicherung analysiert und erneut überarbeitet.
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©Tierpark Hellabrunn
Neue Anlage bietet mehr Schutz
Die Außenanlage wurde vollständig ausgehoben und mit einem noch besseren Untergrabungsschutz versehen. Zudem wurde der vorhandene Sand durch eine neue Substratmischung ersetzt, von der man sich eine erhöhte Stabilität verspricht, wenn die Erdmännchen naturgemäß wieder ein weitverzweigtes, unterirdisches Tunnelsystem anlegen.
Einige Zoos haben mit der Substratmischung, die seit kurzem eingesetzt wird, um die Einsturzgefahr der Tunnelsysteme zu reduzieren, bereits gute Erfahrungen gesammelt. Zu noch mehr Stabilität trägt auch eine neue Bepflanzung der Anlage bei, die das Erdreich durch ihr Wurzelwerk festigen soll.
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