Deutsche Bahn
Drohen Streiks bei der Deutschen Bahn? Bevorstehende Tarifrunde sorgt für Unruhe
Stand 28.01.25 - 15:26 Uhr
Drohen bald neue Bahn-Streiks? Der aktuelle Tarifvertrag läuft erst Ende März aus, die Verhandlungen haben jedoch jetzt schon begonnen. Alle Infos hier.
©Jiaye Liu / Shutterstock.com
Drohen bald neue Streiks bei der Deutschen Bahn?
Für die Bahnreisenden in Deutschland könnte es bald wieder spannend werden. Die neuen Tarifverhandlungen der Eisenbahn- und Verkehrsgesellschaft (EVG) und der Deutschen Bahn haben heute begonnen und die EVG hat einige Forderungen. Im Zuge dessen steht wiedermal die Frage im Raum: Kommt es zu einem Streik?
- Anzeige -Das sind die Forderungen der EVG
- 7,6 Prozent mehr Gehalt für die Beschäftigten bei der Deutschen Bahn
- 10,2 Prozent mehr Gehalt + mehr freie Tage für Schichtarbeiter
- Bonuszahlung von 500 € für alle EVG-Mitglieder
- Beseitigung finanzieller Ungleichgewichte zwischen verschiedenen Berufsgruppen innerhalb der Bahn
Sind Streiks bei der Bahn geplant?
Trotz der heftigen Forderungen der Gewerkschaft sind zum aktuellen Zeitpunkt noch keine Streiks geplant. Die Friedenspflicht des aktuellen Tarifvertrags läuft noch bis Ende März, was bedeutet, dass es zunächst keine signifikanten Einschränkungen im Bahnverkehr geben wird.
Obwohl keine unmittelbaren Warnstreiks zu erwarten sind, könnten die bevorstehenden Tarifverhandlungen für Bahnreisende noch spannend werden. Die EVG hat klargemacht, dass sie verhindern möchte, dass ihre Forderungen politisch untergraben werden. Dies könnte nur in den kommenden Wochen erreicht werden. Die Verhandlungen könnten durch die anstehende Bundestagswahl am 23. Februar zusätzlich beeinflusst werden, weshalb man jetzt handeln möchte, um sicherzustellen, dass sie nicht in den Hintergrund geraten.
Die EVG hat deutlich gemacht, dass sie nicht bereit ist, Kompromisse um jeden Preis einzugehen. Sollte es notwendig werden, sind die Mitglieder der Gewerkschaft laut Umfragen auch bereit, zu streiken. Die Verhandlungsführer der EVG betonen, dass sie nach dem Ende der Friedenspflicht alle Optionen offenhalten.
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