Ein Münchner im Himmel – Jetzt im Kino

Stand 11.05.26 - 14:24 Uhr

Bayerische Folklore auf der Kinoleinwand: Warum "Ein Münchner im Himmel" das Prädikat "nett" bekommt - und an Monaco Franze erinnert.

Ein Münchner im Himmel – Jetzt im Kino
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Es ist der Heilige Gral bayrischer Folklore: Ein Münchner im Himmel, die legendäre Zeichentrickfigur von 1962, wird hier als Realfilm neu aufgelegt. Maximilian Brückner gibt den Münchner Grantler, der sich durchs Leben wurschtelt, bis ihn ein Unfall in den Himmel befördert. Dort bekommt er eine letzte Chance, sein Karma-Konto auszugleichen.

Ein klassisches Setup, getragen von viel bayerischem Charme, irgendwo zwischen Feel-Good-Fantasy und Heimatkomödie. Und ja – wer dabei an Monaco Franze denkt, liegt nicht falsch. Die Parallelen sind da, auch familiär: Regisseur David Dietl ist der Sohn von Helmut Dietl. Nur die Leichtigkeit, der Kultstatus – die werden nicht ganz erreicht.

Der Film ist sympathisch, aber eben auch nicht mehr. „Nett“ trifft es ziemlich genau. Was bleibt, ist vor allem die Liebe zur Stadt: München zeigt sich von seiner schönsten Seite, mit weitläufigen Drohnenbildern und einem Augenzwinkern Richtung Englischer Garten. Wer die Stadt liebt, wird auch diesen Film mögen.

Bussi, Emu

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