Eat Pray Bark – Therapie auf vier Pfoten
Stand 17.04.26 - 09:16 Uhr
In „Von Pol zu Pol mit Will Smith“ reist Smith in 100 Tagen vom Südpol bis zum Nordpol, um uns die Wunder und Geheimnisse der Welt zu zeigen.
Kritiker zerreißen diesen Film – beim Publikum funktioniert er trotzdem. Auf Netflix entwickelt sich Eat Pray Bark zum internationalen Erfolg. Gerade weil er so schlicht ist. So nett. So unspektakulär. Ein Film fürs Herz – und vor allem für Tierliebhaber.
Im Zentrum: der angeblich beste Hundetrainer der Welt, gespielt von Rurik Gíslason. In seiner abgeschiedenen Berghütte versammelt er fünf Menschen mit ihren Hunden. Alle bringen ihre Probleme mit. Vordergründig die mit dem Tier – aber tatsächlich die Probleme mit sich selbst. Je näher sie sich kommen, desto klarer wird: Der Hund war nie das Problem.
Das Ganze fühlt sich an wie ein ZDF-Fernsehfilm. Kitschig, oft flach in den Dialogen. Und doch trifft der Film einen Nerv. Weil er eine simple, fast banale Wahrheit ernst nimmt: Hunde spiegeln uns. Und manchmal zeigen sie uns mehr über uns selbst, als wir wahrhaben wollen.
Bussi, Emu
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