Aktualisiert: 23.09.2022 - 09:14

Einige haben eine Phobie vor den Achtbeinern, andere stören sie nicht. Spinnen nisten sich häufig im Herbst und zu einer bestimmten Uhrzeit bei uns zu Hause. Warum das so ist, erfährst du bei uns.

Spinne im Herbst bearbeitet2
Foto: Shutterstock

Zu dieser Jahreszeit kommen Spinnen ins Haus 

In Deutschland gibt es ungefähr 1 000 Spinnenarten. Im Spätsommer und im frühen Herbst nisten sie sich gerne bei uns zu Hause ein.
Ab Mitte September ist bei den Spinnen Paarungszeit und die Männchen machen sich auf die Suche nach den Weibchen. Die Weibchen warten in ihren Spinnennetzen auf einen potenziellen Partner. Da es sehr kalt wird, suchen sie sich einen warmen Unterschlupf für den bevorstehenden Winter.

Zu dieser Uhrzeit kommen Spinnen am liebsten in Häuser und Wohnungen

Laut einer britischen Studie trafen die meisten Leute auf Krabbeltiere zwischen 18 und 21 Uhr. Die Spitzenzeit ist 19:35 Uhr. Biologen haben das Phänomen beobachtet, dass sich Spinnen an den Tagesablauf von uns Menschen anpassen. Tagsüber sind die meisten nicht zu Hause, sondern in der Arbeit.

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Was kannst du dagegen machen?

Spinnen passen durch die kleinsten Spalten und gelangen so ins Haus oder in die Wohnung, daher kann man ihr Eindringen kaum verhindern. Bestimmte Gerüche wie Fleisch locken sie jedoch besonders an. Daher empfiehlt es sich, das Insektengitter im Herbst noch nicht abzubauen, auch wenn kaum Mücken und Fliegen unterwegs sind.

Da die meisten Spinnen für uns Menschen ungefährlich sind, sollten sie keinesfalls getötet werden. Am besten entfernst du sie mit einem Glas und einem Blatt Papier.

Momentan breitet sich die Nosferatu-Spinne in Deutschland aus, die ursprünglich aus dem Mittelmeerraum kommt. Alle Infos zu der Spinne findest du hier >