Aktualisiert: 15.05.2020 - 11:00

Es gibt einige Neuerungen bei Corona-Tests: so sollen zum Bespiel künftig Krankenkassen die Kosten für einen Corona-Test auch dann übernehmen, wenn es keine Symptome oder den Verdacht auf das Coronavirus gibt. Hier ein Überblick:

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Krankenkassen sollen künftig mehr Corona-Tests bezahlen

Mehr Tests und eine erweiterte Meldepflicht: Der Bundestag hat jetzt weitere Maßnahmen im Kampf gegen die Corona- Pandemie beschlossen. Wir zeigen dir, was sich zukünftig bei den Corona-Tests ändert:

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Welche Fälle müssen an das Gesundheitsamt gemeldet werden?

Neu ist, dass Ärzte und Labore zukünftig auch negative und genese Fälle von Coronavirus-Erkrankten an die Gesundheitsämter melden müssen. So soll die Infektionslage in Deutschland besser eingeschätzt werden können. Bisher mussten nur positiv getestete Corona-Fälle und Todesfälle an die Gesundheitsämter gemeldet werden.

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Wer wird auf das Coronavirus getestet?

Die Corona-Testkapazitäten sollen weiter erhöht werden. In Zukunft sollen mehr Menschen in einem gefährdeten Umfeld, wie in Pflegeheimen und Krankenhäusern, getestet werden. Das hat der Bundestag jetzt beschlossen und möchte dafür finanzielle Hilfen bereitstellen.

Welche Corona-Tests werden von der Krankenkasse bezahlt?

Bisher wurden Corona-Tests nur dann von der Krankenkasse bezahlt, wenn bei dem Patienten entsprechende Symptomen vorlagen. Dies soll sich nun ändern.

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Die gesetzliche Krankenversicherungen sollen diese Tests künftig auch bezahlen, wenn sich eine Person ohne Symptome testen lässt. Die Gesundheitsämter können in diesem Fall dann direkt mit den Krankenkassen abrechnen. Ab wann diese Reihentests durchgeführt werden können, wird aktuell noch im Bundesgesundheitsministerium erarbeitet.