Aktualisiert: 21.09.2021 - 13:30

Nachdem im Jahr 2020 der berühmte Ski-Ort Ischgl als einer der Hauptinfektionsherde für das Coronavirus galt und die letzte Ski-Saison aus Angst vor zu vielen Infektionen fast gar nicht stattfand, möchte Österreich in diesem Jahr für eine sichere Wintersport-Saison sorgen. Welche Corona-Bestimmungen dafür geplant sind, erfährst du hier.

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Foto: Shutterstock

So soll die Ski-Saison 2021/2022 stattfinden

Um sich von seinen Altlasten aus dem Jahr 2020 zu lösen, möchte Österreich in diesem Jahr mit geplanten Regeln und ausreichenden Kontrollen für eine sichere Umgebung in den Ski-Gebieten sorgen und Reisewarnungen und Hotspots vermeiden. Sogar Aprés-Ski soll wieder auf den Hütten und Almen gefeiert werden. Der Impffortschritt macht das unter anderem möglich.

In vielen Ski-Gebieten soll es in diesem Winter wieder rund gehen, weshalb sich viele auf die kommende Ski-Saison freuen. Damit das alles ohne Massenansteckungen funktioniert, müssen Wintersportler dabei folgende Regeln beachten: 

3G- Regel in Seilbahnen

In den Seilbahnen dürfen nur Personen transportiert werden, die einen Nachweis über einen vollständigen Impfschutz, eine Genesung oder einen negativen Corona-Test vorzeigen können.

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FFP2 Maskenpflicht in ausgewiesenen Bereichen

Zudem gilt in ausgewiesenen Bereichen eine Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske. Besondere Regeln zum Abstand und der jeweiligen Kapazität können so vermieden werden.

Weitere Einschränkungen für Ungeimpfte möglich

Sobald die Auslastung der Intensivstationen in den österreichischen Krankenhäusern steigt, müssen sich ungeimpfte Personen auf strengere Regelungen gefasst einstellen. Ab der Zahl von 300 belegten Intensivbetten dürfen Ungeimpfte auch mit einem negativen Testausweis die Aprés-Ski-Lokale nicht mehr betreten.

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Zudem wird es dann eine teure Angelegenheit, da Restaurants, Seilbahnen oder Hotels ab dieser Abstufung keine Selbsttest mehr als Testnachweise akzeptieren dürfen. Steigt die Zahl der belegten Intensivbetten auf 400, müssen Ungeimpfte einen negativen PCR-Test vorlegen, der nochmal um einiges teurer ist als ein gewöhnlicher Antigen-Schnelltest.

Je nachdem, wie stark sich die Zahl der Corona-Infektionen und die Auslastung der Krankenhäuser in der nächsten Zeit erhöht, wird auch eine 2G-Regelung für die neue Ski-Saison nicht ausgeschlossen.