Aktualisiert: 05.04.2021 - 12:44

Die Stadt München hat die Inzidenz von 100 mehrmals hintereinander überschritten. Daher tritt nun die Notbremse in Kraft. Was das bedeutet - alle Infos hier.

Breaking News Webseite 770x500

Das bedeutet die "Notbremse" für die Stadt München

Die Inzidenz von 100 gilt bundesweit als wichtiger Schwellenwert für Lockerungen. Überschreitet eine Stadt diesen Wert an drei Tagen in Folge, muss die "Notbremse" gezogen werden. Die Stadt München liegt nun den dritten Tag über diesem Schwellenwert.

Notbremse in München - was muss schließen, was darf offen bleiben?

Laut KVR greift somit in der Stadt München ab Ostersonntag die "Notbremse". Bestehende Öffnungen müssen somit nun wieder rückgängig gemacht werden, so sieht es das Konzept von Bund und Ländern vor.

In München gilt somit ab Sonntag wieder eine nächtliche Ausgangsperre von 22-5 Uhr.

Treffen sind ab dann wieder nur mit einer haushaltsfremden Person erlaubt, Kinder bis 14 zählen dabei nicht mit.

Zudem bedeutet das, dass der Einzelhandel wieder schließen muss - ausgenommen davon sind Supermärkte. Einkaufen per Termin, also "Click and Meet", ist nicht mehr erlaubt. Nur die Abholung von Waren bleibt erlaubt, die Händler müssen also wieder auf "Click and Collect" umstellen. 

Auch sämtliche Institutionen wie Museen und der Tierpark Hellabrunn in München dürfen nicht mehr öffnen.

Weiterhin offen bleiben dürften trotz Notbremse unter anderem Baumärkte, Blumenläden und Buchhandlungen sowie Friseure, Nagel-, Fußpflege- und Kosmetikstudios und laut aktuellem Gerichtsbeschluss auch Schuhläden (eine vollständige Liste gibt es unter diesem Link, Unterpunkt "FAQs zum Lockdown - wer darf öffnen").

- Anzeige -

Jetzt den 95.5 Charivari Newsletter abonnieren und keine Aktionen mehr verpassen >>>

Keine weitere Öffnungsperspektive für München?

Besonders bitter: durch das Greifen der "Notbremse" ist nun auch die von Ministerpräsident Markus Söder in Aussicht gestellte Öffnungsperspektive passé. Ab dem 12. April hätten laut Stufenplan die Außenbereiche der Gastro wieder öffnen können und auch Kunst und Kultur, z.B. ein Kinobesuch, wäre wieder denkbar gewesen, alles in Verbindung mit einem tagesaktuellen Corona-Schnelltest. Allerdings hätte hierfür die Inzidenz stabil unter 100 liegen müssen (auch steigende, sich dem Schwellenwert nähernde Inzidenzwerte sprechen gegen eine Stabilität). Die Stadt München ist davon derzeit leider aber weit entfernt.