Aktualisiert: 23.06.2020 - 16:43

Aufgrund von Corona findet das Oktoberfest dieses Jahr nicht statt. Jetzt gibt es allerdings eine neue Alternativ-Idee von Wirtschaftsminister Aiwanger. Wirte und Brauereien sind begeistert. Wie die Alternative aussehen soll, erfährst du hier.

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Foto: Pixabay

Alternative zum Oktoberfest 2020

Die Wiesn 2020 fällt dieses Jahr leider aus. Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat nun eine Alternativ-Idee. Es handelt sich um ein Volksfest mit großem Biergarten auf der Münchner Theresienwiese – jedoch ohne Zelte. Brauereien und Wiesnwirte zeigen positive Rückmeldung.

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So sieht die Idee von Hubert Aiwanger aus

Aiwanger bringt mit dem Volksfest auf der Theresienwiese eine ganz neue Idee ins Spiel. "Für Biergärten gibt es keine Größenbegrenzung. Es ist egal ob 10, 100 oder mehr Tische stehen. Es muss nur genehmigt werden. Das würde ich unterstützen."

Die Biergärten in Bayern sind schon seit mehreren Wochen wieder geöffnet. "Dann ist Volksfest halt ohne Zelt, Barbetrieb und Gedränge, nur ein Biergarten mit Hintergrundmusik. Für viele vielleicht sogar angenehmer. Und Sonnenschirme schützen zudem auch vor einem kurzen Platzregen", so Aiwanger.

Großes Gedränge könnte durch abgesperrte Bereiche mit Zugangsbegrenzung verhindert werden. Das Infektionsrisiko ist im Freien bekanntlich auch geringer als drinnen.

Das sagen die Wirte

Der Feinkost-König Michael Käfer findet die Alternativ-Idee gut: "Ich bin extrem dankbar, wenn sich der Wirtschaftsminister Gedanken macht, wie er uns Gastronomen unterstützen kann. Jede Hilfestellung ist toll und setzt weitere Impulse. Da die Wiesn so einzigartig und wertvoll ist, würde ihr eine Alternative auf der Theresienwiese langfristig möglicherweise auch schaden, weil es halt keine richtige Wiesn mehr wäre, wie die ganze Welt sie kennt und liebt."

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Michael Käfer schlägt zudem vor, dass die Alternative auf der Theresienwiese mit der Idee „Sommer in der Stadt“ einhergehen könnte.

Einige Fragen bleiben noch offen

Der Chef der Spaten-Brauerei Bernhard Klier äußert der AZ gegenüber, dass er grundsätzlichen jede Idee befürwortet, die der Gastronomie zur Gute komme. Viele Fragen bleiben jedoch bezüglich Sanitäranlagen und der Versorgung mit Essen und Trinken offen. Auch schlägt er vor, die Alternativ-Idee nach vorne zu ziehen aufgrund von womöglich schlechtem Wetter Ende September.