Aktualisiert: 28.01.2020 - 08:51

Die komplette Hochzeit geplant, 130 Gäste eingeladen und dann passiert etwas, womit Laura aus Starnberg niemals gerechnet hätte. Die romantische Geschichte von Laura jetzt zum Nachhören.

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Das ist die Geschichte von Laura aus Starnberg

"Ich hab die Tür aufgemacht und ihn gesehen und wusste das ist mein Mann", dachte sich Laura aus Starnberg als sie ins Büro ihres neuen Kollegen kam. Zu diesem Zeitpunkt wusste sie noch nicht, welche wichtige Entscheidung sie fünf Wochen später treffen muss. Die ganze Geschichte, hörst du hier.

Lauras romantische Geschichte hörst du hier:

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Keine Zeit dir Lauras Geschichte anzuhören? Dann kannst du sie hier nachlesen:

Juni 2016: Laura aus Starnberg wollte eigentlich heiraten, doch dazu kam es nicht. Die Geschichte ihres Lebens begann in der Arbeit, als sie zum ersten Mal ihren neuen Arbeitskollegen sah.

Laura: "Ja, ich kam ins Büro rein, zum Einlernen von Aufgaben. Habe ihn gesehen und wusste im ersten Moment das ist mein Mann - ohne jegliche Erklärung."

Es war Liebe auf den ersten Blick. Das Problem: Beide waren bereits verlobt und das Gedankenkarussell begann sich zu drehen.

Laura: "Nach ein paar Tagen hat er mir dann im Internetchat mitgeteilt, dass er des Öfteren an mich denken muss und gar nicht so weiß, was mit ihm los ist. Und mir gings ähnlich. Wir haben immer wieder darüber gesprochen, aber wussten natürlich ok, da ist noch jemand oder sind noch zwei Menschen und irgendwie ist es nicht ganz so einfach."

Laura fühlte sich zu Hause nicht mehr wohl.

Laura: "Wenn ich in der Arbeit war, war ich in einer großen Blase mit Wölkchen und Herzen und alles war schön und traumhaft. Dann bin ich in mein Auto eingestiegen, um nach Hause zu fahren und es war die Hölle ist zu viel gesagt, weil zu Hause war es ja nicht schlimm, aber für mich innerlich war es die Hölle. Also, das hat sich nicht richtig angefühlt."

Und trotzdem bereitete sie schweren Herzens ihre Hochzeit vor.

Laura: "Dekoration gebastelt, Einladungskarten verschickt. Alles was so am Ende dann an steht. Immer mit wenig lachendem Auge und ganz ganz viel weinendem Auge. Ja, da habe ich schon gemerkt irgendwie das ist nicht richtig."

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Bis sie sich überwandt und einen Schlussstrich zog.

Laura: "Ja, es war dann letztendlich acht Tage vor der Hochzeit, also vor dem Standesamt und da haben wir uns im Büro dann geküsst. Das war so der Moment, wo es Bling gemacht hat und ich wusste 'ne du kannst den anderen nicht heiraten, das funktioniert nicht'. Ich habe am ganzen Körper gezittert, sowas hab ich noch nie in meinem Leben erlebt und wusste einfach das ist eine Verbindung. Es geht nicht weiter, so wie es jetzt ist. Ja und dann bin ich nach Hause gefahren und habe mich getrennt von meinem damaligen Partner."

Laura sagte die komplette Hochzeit mit über 130 Gästen ab. Für das letzte Gespräch mit ihrem Verlobten ging sie noch einmal durch die Hölle.

Laura. "Ja, wir haben miteinander gesprochen. Ich habe ihm erklärt, dass ich das Gefühl habe, dass das nicht richtig ist und dass das irgendwie nicht der Weg ist, den ich gehen möchte. Er ist relativ schnell gegangen, ich habe das auch natürlich verstanden und so kam das dann."

Ihrem Arbeitskollegen sagte sie erstmal nichts davon.

Laura: "Ich habe ihm das erst am nächsten Tag dann mitgeteilt und ja, er hat relativ nüchtern reagiert. Aber großen Respekt hatte er natürlich und hat aber mir mitgeteilt, also er kann es nicht und es war für mich auch okay. Klar, ich wollte mit ihm zusammen sein, aber für mich war erstmal wichtig, ich habe für mich meine Entscheidung getroffen, das hat sich für mich gut angefühlt. Klar, ich habe dann angefangen zu kämpfen. Eine Woche danach hat er sich für mich entschieden und hat sich auch getrennt."

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Und das Glück nahm seinen Lauf.

Laura: "Ja, ein halbes Jahr nachdem wir uns kennengelernt haben, habe ich meinen Arbeitskollegen geheiratet. Und wir sind bis heute glücklich verheiratet, haben zwei Kinder."

Und Laura noch einen Rat für euch.

Laura: "Klar, man kann sich Rat einholen, aber letztendlich trifft man die Entscheidung für sich und für sein Leben und das ist das Wichtige, dass man da mit sich im Reinen ist. Und an die Familien: unterstützt eure Kinder in den Entscheidungen. Es ist einfach wichtig, es ist deren Leben oder das eigene Leben - nicht auf die anderen hören."