Aktualisiert: 18.06.2020 - 11:47

Der Münchner Tierpark Hellabrunn droht Pleite zu gehen. Warum er kurz vor dem Aus steht und wie du dabei helfen kannst das zu verhindern, erfährst du hier.

Loewen Hellabrunn 2019 Maria Fencik

Foto: Hellabrunn | Maria Fencik

35.000 Euro Verlust pro Tag

Laut Tierpark Chef Rasem Baban droht dem Tierpark ab September, aufgrund von 35.000 Euro Verlust pro Tag, die Insolvenz. Grund dafür ist die Corona-Krise.

Hellabrunn kostet 50.000 Euro am Tag

Zwar wird die Personenanzahl pro Quadratmeter ab dem 22. Juni von 20 qm² auf 10 qm² pro Person geändert, jedoch kann auch das nicht die laufenden Kosten des Tierparks decken. Der Tierpark hat täglich laufende Kosten in Höhe von ca. 50.000 Euro.

Die Tiere brauchen Futter, Wasser, Strom und Heizung. Arbeiter bekommen Löhne und Reperaturarbeiten müssen durchgeführt werden. Es ist für den Tierpark also kaum möglich an irgendwelchen Stellen einzusparen. Hinzu kommen die fehlenden Einnahmen der Schließung aufgrund der Corona-Pandemie.

Zu wenig Besucher in Hellabrunn erlaubt

Derzeit ist die Besucheranzahl des Tierparks Hellabrunn auf 2.200 Besucher pro Tag festgelegt. Ab nächste Woche Montag, 22.06, dürfen dann 4.400 Besucher den Tierpark betreten. Um zu überleben, benötigt Hellabrunn jedoch täglich 8.600 Besucher.

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Löwen müssen als erstes abgegeben werden

Sofern sich die Situation nicht verbessert, bekommt der Tierpark spätestens ab September/ Oktober ein Liquiditätsproblem. Die geplante Löwenanlage könnte so voraussichtlich nicht gebaut werden. Laut Tierpark-Chef ist diese jedoch dringend notwendig.  Die größte Sorge des Parks ist, dass die Tiere ganz abgegeben werden müssen. „Ohne Hilfe müssen wir im September als Erstes unsere Löwen abgeben. Ausgerechnet das Wappentier des Freistaates. Das kann doch nicht wahr sein!“

So kannst du Münchens Tierpark helfen:

Wer den Tierpark in München unterstützen möchte, kann eine Patenschaft für ein Tier übernehmen, oder eine Spende abgeben. Auch der Beitritt des Förderkreises ist möglich.