Aktualisiert: 20.07.2020 - 13:21

Aufgrund der Corona-Pandemie bleiben Clubs und Bars weiterhin geschlossen. Plätze wie der Gärtnerplatz oder das Isarufer sind deshalb überfüllt mit Menschen. Wie diese Hotspots nun entlastet werden sollen, erfährst du hier.

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Foto: Shutterstock

Gärtnerplatz, Isar und Co.: Das plant die Stadt wegen den Partys

An den vergangenen Wochenenden war die Polizei immer wieder mit Hundertschaften in der Stadt unterwegs, um gegen ausufernde nächtliche Partys im Freien vorzugehen. Vor allem am Gäternerplatz, der Isar aber auch der Praterinsel feiern hier bei schönem Wetter hunderte Junge Menschen. Aber wo sollen die jungen Menschen hin, in einer Zeit, in der alle Bars und Clubs geschlossen bleiben  müssen?

FDP-Bayernpartei plant Umgestaltung der Theresienwiese

Um bisherige Party-Hotspots wie den Gärtnerplatz in München zu entlasten, möchte die FDP-Bayernpartei-Fraktion die Theresienwiese als Open-Air-Partylocation nutzen und dafür attraktiver werden.

Viele Anwohner des Gärtnerplatzs, des Isartors oder ander Freiflächen, begrüßen die Idee der FDP. Sie sind am stärksten von den nächtlichen Partys und dem Lärmpegel der „Partygänger“ betroffen.

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Theresienwiese in München soll öffentliche Plätze entlasten

Die Theresienwiese hat den Vorteil, dass hier die Anwohner größtenteils ungestört bleiben. Aber um die Feiernden hierher zu bekommen, muss etwas passieren. Denn vielen Münchnern ist die Theresienwiese in München einfach zu ungemütlich.

Der Plan: Die Theresienwiese soll temporär verschönert werden. Durch Rollrasen, Sitzmöglichkeiten, Pflanzen und Bäume soll eine gemütliche Atmosphäre geschaffen werden um so unter anderem den Münchner Gärtnerplatz zu entlasten.

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Die SPD will Plakate statt Polizei an der Isar

Auch das Isar-Ufer zieht aktuell noch mehr Münchner an als in vergangenen Jahren. Hier will die Stadtrats-SPD mit einer groß angelegten Öffentlichkeitskampagne gegen den Müll, Lärm, und die Corona-Gefahr angehen. In der Vergangenheit hat es schon einmal Aktionen unter dem Motto "Isar-Flimmern statt Ballermann" gegeben.

Ziel der jetzt geplanten Kampage ist es, mit witzig verpackten Appellen auf Plakaten, Flyern aber auch in den Sozialen Medien, das Verantwortungsbewusstsein der Münchner zu schärfen.

Auf großflächige Verbote, wie etwa das viel diskutierte Alkoholverbot, ist für die SPD aber aktuell kein Thema. "Jetzt mit Verboten zu kommen, das würde die Lage eher eskalieren, als sie zu beruhigen", glaubt Christian Vorländer, SPD-Stadtrat.