Aktualisiert: 30.04.2018 - 13:41

Für Allergiker ist jetzt wieder die Zeit des Niesens und der brennenden Augen. Der Pollenflugkalender verrät dir, wann welche Pollen in München fliegen.

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© Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst

Wann fliegen welche Pollen?

Für Allergiker ist der Pollenflug eine nervige Zeit - geplagt von Niesanfällen und tränenden Augen. Der Pollenflugkalender kann dabei helfen, schützende Maßnahmen zu treffen. Viele Menschen wissen noch nicht einmal, auf welche Pollen sie konkret reagieren. Auch hierbei kann der Pollenflugkalender helfen.

Wann beginnt der Pollenflug?

Der Zeitpunkt des Pollenflugs ist abhängig von mehreren Faktoren. Im etwas wärmeren Süddeutschland fliegen die Pollen grundsätzlich etwas früher als im Norden. Erste Pollen können bei einem milden Winter bereits ab Mitte Januar fliegen. Zu den sogenannten Frühblühern zählen vor allem Haselnuss und Erle. Erst ab August können Pollenallergiker dann langsam wieder aufatmen. Wobei einige Pflanzen in milden Jahren bis in den November hinein blühen.

Wie hoch ist die Pollenbelastung?

Bei der Intensität der Pollen spielt es eine Rolle, ob Allergiker in städtischen oder ländlichen Regionen leben. Aufgrund der hohen Feinstaubbelastung in der Luft wirken Pollen in Städten aggressiver als auf dem Land. Auskunft darüber gibt der Pollenflug-Gefahrenindex für München - hier entlang.

So wird das Pollenjahr 2018

Personen mit Allergie gegen Hasel, Erle und Birkenpollen werden in diesem Jahr mit deutlichen Symptomen an Nase, Augen und Bronchien rechnen müssen. So sieht die Pollenflug-Prognose für 2018 aus:

  • Haselnuss: Geringe Veränderungen gegenüber 2017.
  • Erle: Geringere Konzentrationen als 2017.
  • Birke:  Deutlich höhere Konzentrationen als 2017.
  • Esche: Deutlich geringere Konzentrationen  als 2017.
  • Gräser: Etwas höhere Konzentrationen; seit Jahren leicht steigend.
  • Roggen: Die Konzentrationen bleiben weiterhin auf einem niedrigen Niveau.
  • Beifuß: leicht abnehmende Tendenz.
  • Ambrosia: Es kann zu kurzzeitig höheren Konzentrationen durch Fernflug kommen, z.B. aus der ungarischen Tiefebene.

Die Pollen-App

Für alle Allergiker gibt es jetzt die Pollen App der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst. Damit kann man sich die aktuelle Pollenbelastung genau nach Postleitzahl anzeigen lassen. Zusätzlich kann ein persönliches Pollentagebuch geführt werden. Das kann dann beim Arzt vorgelegt werden und individuell danach behandelt werden.

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