Aktualisiert: 19.02.2021 - 13:05

Für Allergiker ist jetzt wieder die Zeit des Niesens und der brennenden Augen. Wir verraten dir, wie du herausfinden kannst, ob und von was du betroffen bist.

Pollenflugkalender fuer 2022

Foto: WetterOnline

Wann fliegen welche Pollen?

Pollenallergiker müssen sich an den kommenden, frühlingshaften Tagen auf eine erhöhte Belastung einstellen. Der Pollenflugkalender kann dabei helfen, schützende Maßnahmen zu treffen. Viele Menschen wissen noch nicht einmal, auf welche Pollen sie konkret reagieren.

Wann beginnt der Pollenflug?

Der Zeitpunkt des Pollenflugs ist abhängig von mehreren Faktoren. Im etwas wärmeren Süddeutschland fliegen die Pollen grundsätzlich etwas früher als im Norden. Erste Pollen können bei einem milden Winter bereits ab Mitte Januar fliegen. Zu den sogenannten Frühblühern zählen vor allem Haselnuss und Erle. Erst ab August können Pollenallergiker dann langsam wieder aufatmen. Wobei einige Pflanzen in milden Jahren bis in den November hinein blühen.

Welche Pollen sind momentan aktiv?

Die Pollensaison von Hasel und Erle wechselt gerade vom "Kriechgang in den Turbo", so die Pollenflugexperten des Deutschen Wetterdienstes. Im Süden der Republik werden in den tiefen Lagen verbreitet hohe Pollenbelastungen durch diese beiden Allergenträger Einzug halten, heißt es in einer Prognose. Dabei wird zunehmend die Erle das Zepter in die Hand nehmen und im Vergleich zur Hasel den stärkeren Eindruck bei den Allergiebetroffenen hinterlassen. Die Frostluft habe einigen Haselkätzchen den Garaus gemacht. Der Rest der Haselpollensaison verlaufe entsprechend etwas abgeschwächt. 

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Die Experten der Pollenstiftung rechnen damit, dass wegen der milden Temperaturen nun auch weitere Pflanzen hinzukommen und sich das Pollenspektrum verbreitert. Vor allem in den Tieflagen von West- und Süddeutschland würden die steigenden Temperaturen ausreichen, um der Eibe zum Durchbruch zu verhelfen. Allerdings seien Eibenpollen kein weithin bekannter Allergieverursacher.

Wie man herausfinden kann, auf was man allergisch ist

Kribbelt dir in der Pollensaison oft die Nase, aber du weißt nicht, auf was du empfindlich reagierst? Ein Allergologe oder ein allergologisch tätiger Facharzt kann die Auslöser deiner Allergie mit verschiedenen Diagnoseverfahren feststellen. Wo du einen geeigneten Arzt in deiner Umgebung finden kannst, erfährst du hier. Für den Anfang kannst du auch einen Allergietest im Internet machen, dieser dient aber ausschließlich zur Information und stellt keine ärztliche Diagnose dar.

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Wie hoch ist die Pollenbelastung?

Bei der Intensität der Pollen spielt es eine Rolle, ob Allergiker in städtischen oder ländlichen Regionen leben. Aufgrund der hohen Feinstaubbelastung in der Luft wirken Pollen in Städten aggressiver als auf dem Land. Auskunft darüber gibt der Pollenflug-Gefahrenindex für München - hier entlang.

Die Pollen-App

Für alle Allergiker gibt es jetzt die Pollen App der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst. Damit kann man sich die aktuelle Pollenbelastung genau nach Postleitzahl anzeigen lassen. Zusätzlich kann ein persönliches Pollentagebuch geführt werden. Das kann dann beim Arzt vorgelegt werden und individuell danach behandelt werden.

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