Aktualisiert: 09.09.2019 - 16:16

Auf der Wiesn stehen auf reservierten Tischen normalerweise Schilder mit den Namen der Gäste. Dieses Jahr könnte das auf vielen Tischen anderes aussehen - dank DSGVO!

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Extra Aufwand bei der Wiesn-Reservierung

In ein paar Tagen ist es soweit, dann startet in München wieder das größte Volksfest der Welt! Natürlich haben alle Wiesn-Fans schon lange Tische reserviert, doch hier läuft es dieses Jahr etwas anders als gewohnt.

Denn einfach den Namen der Gäste auf die reservierten Tische schreiben, geht seit der DSGVO nicht mehr so einfach. Deshalb verschicken die Wirte jetzt  E-Mails mit dem Betreff „Einwilligung zum Zweck der Ausschilderung!“ Nur wenn von den Gästen die Erlaubnis erteilt wird, dürfen die Wirte den jeweiligen Namen auf die Aufkleber auf den Tischen drucken.

Denn laut EU-Datenschutzverordung muss jeder einzelne Gast eine Einwilligung abgeben, dass seine persönlichen Daten für die Ausschilderung im Zelt verwendet werden dürfen. Sollte ein Gast seinen Namen nicht für die Beschilderung freigeben, wird ein Wunschname oder Code verwendet. Die Zahl der Widersprüche ist aber wohl bei tausenden Reservierungen überschaubar. 

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