Aktualisiert: 12.10.2021 - 11:33

Auf einer Baustelle im Münchner Stadtteil Ramersdorf war am Montagabend eine Fliegerbombe gefunden worden. Anwohner mussten zeitweise ihre Wohnungen verlassen. Alle Infos zur Entschärfung hier.

technology 2500010 960 721

Foto: Pixabay

Anwohner mussten zeitweise ihre Wohnungen verlassen

Bei Bauarbeiten in Ramersdorf ist es am Montagabend zu einem Kampfmittelfund gekommen. Die Entschärfung erfolgte noch am Montagabend (11.10.2021) erfolgreich. Es handelte sich um eine sogenannte Flieger-Sprengbombe. Anwohnerinnen und Anwohner mussten das betroffene Gebiet während der Entschärfung verlassen.

Dieses Gebiet war von der Evakuierung betroffen:

Rund 2.000 Menschen rund um die Anzinger Straße mussten evakuiert werden - auch viele Häuser zwischen Werksviertel Mitte und Ostbahnhof. Die Feuerwehr warnte die Bevölkerung mit Lautsprecherwagen vor Ort, zusätzlich gingen Einsatzkräfte von Tür zu Tür.  Auf Twitter hatte die Feuerwehr München eine Karte des betroffenen Gebiets veröffentlicht:

Das ist über die Fliegerbombe bekannt

Das Kampfmittel mit 75 kg Sprengstoff ist eine Bombe amerikanischer Herstellung und war bei der routinemäßigen Untersuchung einer Baustelle durch den Kampfmittelräumdienst mit einem Metalldetektor gefunden worden. 140 Einsatzkräfte von Feuerwehr sowie weitere 100 Helfer des Rettungsdienstes und zwei Sprengmeister waren im Einsatz.

So lief die Entschärfung ab

Punkt 19.20 Uhr hat eine Fachfirma die Arbeit am Sprengkörper aufgenommen, nachdem der Luftraum über dem betroffenen Bereich gesperrt war. Nach etwa einer Stunde konnte die ersehnte Entwarnung gegeben werden. Die Bombe war entschärft und alle Sperren konnten aufgehoben werden. Ohne Komplikationen konnten alle Bürgerinnen und Bürger wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.