Aktualisiert: 28.07.2020 - 11:27 | Anzeige

Dass Rauchen ungesund ist, dürfte dich kaum überraschen. Dies weiß sicherlich auch jeder andere Raucher, doch viele Willige scheitern am Versuch aufzuhören. Möglicherweise hast auch du bis jetzt in diese Kategorie gehört. Diese Tipps helfen dir, ein für alle Mal mit dem Glimmstängel zu brechen.

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Plane deinen Entzug im Voraus

Von jetzt auf gleich mit dem Rauchen aufzuhören, geht in den wenigsten Fällen gut. Vielmehr solltest du deinen Nikotinentzug planen und einen fixen Tag für deine letzte Zigarette festlegen. Damit sind ausdrücklich keine E-Zigaretten samt Zubehör wie Verdampfer gemeint.

Jene haben sich schon oft als Ersatz bewährt und könnten auch dir helfen, mit dem Rauchen aufzuhören. Alles, was ans klassische Rauchen erinnert, solltest du aber verbannen. Verschiebe das Ganze nicht in die ferne Zukunft und starte deinen Entzug zeitnah. Denn wie sollst du während der gerade zu Beginn schweren Zeit diszipliniert bleiben, wenn du bereits beim Start zauderst und zögerst?

Meide Zigaretten, wann immer es geht

Jeder Raucher kennt typische Situationen, in denen er zum Glimmstängel greift. Um erfolgreich von dieser Sucht loszukommen, solltest du ebenjene Momente so gut es geht vermeiden. Viele Raucher gönnen sich ihre ersten Züge bereits nach dem Aufstehen am Frühstückstisch parallel zum Kaffee. Ändere deine Gewohnheiten und umgehe idealerweise auch Zigarettenqualm in jeder Form.

Da Rauchen zu den im Zuge der Balkonnutzung erlaubten Dingen gehört und sich am „vertragsgemäßen Gebrauch der Wohnung“ auch nicht rütteln lässt, gehst du lieber nicht auf deinen Balkon, wenn deine Nachbarn rauchen. Meide auch Raucherecken, beispielsweise auf der Arbeit oder am Bahnhof. Grundsätzlich gehst du allen Situationen aus dem Weg, in denen du zuvor zum Glimmstängel gegriffen hast.

Schaffe dir einen Ausgleich

Wenn du nun also die Situationen meidest, in denen du früher geraucht hast, solltest du dich ablenken und neue Beschäftigungen suchen. Wie so oft im Leben ist Sport ein geeignetes Mittel, um den Kopf frei zu kriegen und sich abzulenken. Sicherlich wirst du schnell ein Fitnessstudio in deiner Nähe finden, um dich mit Mitstreitern zusammenzuschließen.

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Dies ist generell empfehlenswert, denn so kann jeder den anderen bei der Stange halten – beziehungsweise vom Glimmstängel fern. Wenn du dir als Zigarettenersatz nicht ständig eine E-Zigarette in den Mund stecken möchtest, kannst du dir auch Alternativen suchen. Kaugummis, Bonbons, Obst und gesunder Naschkram bieten sich hier an. Hilfreich ist auch vermehrtes Trinken, natürlich zuckerfrei.

Führe dir deinen Erfolg vor Augen

Im Laufe deines Entzugs kommt es sicherlich zu Tagen, an denen du kurz vor einem Rückfall zu stehen scheinst. Dann ist es wichtig, standhaft zu bleiben und nicht umzufallen. Dabei können dir einige Tricks helfen. So kannst du von Anfang an aufschreiben, wie viele Zigaretten du jetzt schon nicht geraucht hast. Visualisiere das Ganze mit Strichen und hefte dir deinen Fortschritt gut sichtbar vor die Augen. Sei konsequent: Auch „ausnahmsweise“ eine einzige Zigarette ist strikt verboten, da es meist nicht bei einer bleibt und du dir damit die Erlaubnis für Rückfälle erteilst.

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Auch Gedanken an die positiven Folgen für deine Gesundheit helfen dir, schwierige Phasen zu überstehen. Vielleicht solltest du auch einfach mal deine Zigarettenkosten durchrechnen. Indem du dir klarmachst, wie viel Geld du früher eigentlich für das Rauchen ausgegeben hast, kannst du deine Motivation weiter steigern. In schwierigen Momenten denkst du an die Ersparnis und belohnst dich ruhig auch für deine Disziplin. Kauf dir was Schönes!