Nina Hoss agiert eher zurückhaltend
Präsentation ihres Films "Barbara" auf der 62. Berlinale

Berlin (dapd). Schauspielerin Nina Hoss ist Neuem gegenüber erst einmal vorsichtig. Sie gucke erst einmal, wer um sie herum sei, um sich nicht verletzlich zu machen, sagte sie am Samstag bei Präsentation ihres Films "Barbara" auf der 62. Berlinale. Die Gedanken der von ihr im Film dargestellten Ärztin, die Anfang der 80er Jahre aus der DDR fliehen will, könne sie nachvollziehen. Auch sie sehne sich nach Gedanken- und Entscheidungsfreiheit.
Hoss sagte, sie sei fasziniert von ihrer Arbeit als Schauspielerin. Deswegen habe sie den Beruf ergriffen. Um Starkult habe sie sich nie gekümmert. Über rote Teppiche gehe sie aber auch gerne.
"Barbara" von Regisseur Christian Petzold wurde in der Pressevorführung mit Applaus aufgenommen. Petzold war bereits mit "Gespenster" (2005) und "Yella" (2007) im Wettbewerb vertreten. In "Yella" spielte auch Hoss mit. Sie gewann damals den Silbernen Bären als beste Darstellerin.
dapd









